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Radz-Fatz zum Steinhuder Meer (Bericht 2009)
Die Radsportabteilung Radz-Fatz des V.f.B. Fabbenstedt fuhr am 19. September 2009 zum Steinhuder Meer. Treffpunkt war das Feuerwehrgerätehaus in Frotheim. Den Organisatoren Heinz Vahrenhorst, Stefan Möller und Holm Rocktäschel war es gelungen, das Ausflugsziel im Vorfeld geheim zu halten. Und so machten sich am Samstagmorgen gegen 8 Uhr - 35 Radler auf den Weg zu einem bis dahin noch unbekannten Ziel. Jeder hatte ausreichend Verpflegung eingepackt, sodass gleich bei der ersten Pause am Hiller Badesee die aufgestellten Bierzelt-Tische überquollen vor Käsehäppchen, Frikadellen, Obst und Kuchen. Weiter ging es über Feld- und Nebenwege, an der Wegholmer Mühle vorbei bis zur Glashütte in Gernheim. Dort ließ sich die Radfahrergruppe die Kunst des Glasmachens zeigen. Mit der Personenfähre bei Windheim wurde die Weser überquert bevor es weiter zur Wassermühle Döhren und durch den Schaumburger Wald ging. Nach 70 km war schließlich die Strandpromenade in Steinhude erreicht. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zur Unterkunft im Heuhotel Battermann am Rand von Steinhude, wo ein Grillbuffet auf die erschöpften Radlerinnen und Radler wartete. Bei einem guten Tropfen am Lagerfeuer ging der Anreisetag zu Ende.
Der Sonnenschein am nächsten Morgen versprach Idealbedingungen für die Rückfahrt. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden die Strohlager geräumt und besenrein an die Hausherrin übergeben. Um 10 Uhr machten sich vier Fährboote von Steinhude aus in Richtung Mardorf auf. Zwei davon trugen die Fahrräder, die anderen beiden die Radler. Die Rückfahrt führte zunächst zum Kloster Loccum und dann zum Landgasthaus Husterbruch in Neuenknick bei Petershagen, wo ein deftiger Eintopf die nötige Kraft für die zweite Tageshälfte gab. An der Mühle in Bierde wurden die letzten mitgebrachten Vorräte verspeist. Mit derart erleichtertem Gepäck stellte die Weserüberquerung am Wasserkraftwerk bei Petershagen fast kein Problem mehr dar. Inzwischen war es schon später Nachmittag geworden und der Himmel bezog sich. Auf dem Heimweg wurde deshalb nur noch einmal beim Mühlencafé in Nordhemmern eine Kaffee-und-Kuchen-Pause eingelegt. Gegen 19 Uhr kamen alle wieder wohlbehalten in Frotheim an. Obwohl alle müde und erschöpft waren, blieb doch noch genügend Zeit, um den Organisatoren für eine hervorragend geplante Radtour zu danken. Bis zum nächsten Mal, am dritten Septemberwochenende 2010.
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